Feste Gebühr 2 % — Transparent und ohne versteckte Kosten — Auszahlung in unter 30 Minuten

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Inhaltsübersicht

  1. Geltungsbereich und Vertragspartner
  2. Leistungsbeschreibung
  3. Ablauf einer Erstattungsanfrage
  4. Gebühr und Auszahlungsbetrag
  5. Prüfung und Ablehnung von Codes
  6. Pflichten des Nutzers
  7. Haftung
  8. Widerrufsrecht
  9. Schlussbestimmungen

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

2. Leistungsbeschreibung

PrepaidErstattung bietet einen unabhängigen Erstattungsdienst für nicht aktivierte oder teilweise genutzte Prepaid-Gutscheincodes (u. a. Paysafecard, Amazon-Gutscheine, Google Play, Apple Gift Card, Steam-Guthaben, PlayStation Store Guthaben) an. Nach Prüfung eines eingereichten Codes zahlt PrepaidErstattung dem Kunden bei erfolgreicher Verifizierung den Gegenwert abzüglich der vereinbarten Servicegebühr aus.

PrepaidErstattung ist kein autorisierter Partner, Wiederverkäufer oder Vertreter der jeweiligen Markeninhaber (u. a. Paysafe-Gruppe, Amazon EU, Google Ireland, Apple Distribution International, Valve Corporation, Sony Interactive Entertainment) und steht in keiner organisatorischen oder vertraglichen Verbindung zu diesen Unternehmen.

3. Ablauf einer Erstattungsanfrage

  1. Der Kunde reicht über das Formular auf prepaiderstattung.com den Gutscheincode, den angegebenen Betrag, seine E-Mail-Adresse sowie die gewünschte Auszahlungsart ein.
  2. PrepaidErstattung prüft den eingereichten Code manuell auf Gültigkeit, Aktivierungsstatus und Übereinstimmung mit dem angegebenen Betrag.
  3. Bei erfolgreicher Prüfung erhält der Kunde eine Bestätigung per E-Mail mit dem exakten Netto-Auszahlungsbetrag.
  4. Der Kunde kann die Auszahlung anhand der Bestätigung annehmen oder ablehnen. Ein Vertrag über die Erstattung kommt erst mit Bestätigung durch den Kunden zustande.
  5. Nach Bestätigung erfolgt die Auszahlung über die vom Kunden gewählte Zahlungsart (SEPA-Überweisung, PayPal, Revolut oder Wise).

4. Gebühr und Auszahlungsbetrag

PrepaidErstattung erhebt eine feste Servicegebühr in Höhe von 2 % des Nennwerts des eingereichten Guthabens. Diese Gebühr wird vom Guthabenwert abgezogen; der verbleibende Betrag wird an den Kunden ausgezahlt. Der genaue Netto-Betrag wird dem Kunden vor Abschluss der Transaktion per E-Mail mitgeteilt und muss vom Kunden bestätigt werden.

5. Prüfung und Ablehnung von Codes

PrepaidErstattung behält sich das Recht vor, eingereichte Codes abzulehnen, insbesondere wenn:

Im Falle einer Ablehnung wird der Kunde über den Grund informiert. Ein Anspruch auf Erstattung besteht nur bei erfolgreicher Prüfung und nach Bestätigung des Netto-Betrags durch den Kunden.

6. Pflichten des Nutzers

Der Kunde sichert zu, dass die von ihm eingereichten Gutscheincodes rechtmäßig erworben wurden und ihm zur eigenen Verfügung stehen. Der Kunde ist verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu Betrag, Kontaktdaten und Zahlungsangaben zu machen. Für Verzögerungen oder Fehlbuchungen aufgrund fehlerhaft übermittelter Zahlungsangaben (z. B. falsche IBAN) übernimmt PrepaidErstattung keine Haftung.

7. Haftung

PrepaidErstattung haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet PrepaidErstattung nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

PrepaidErstattung übernimmt keine Haftung für Verzögerungen, die durch Drittanbieter (z. B. Zahlungsdienstleister, Banken) außerhalb des eigenen Einflussbereichs verursacht werden.

8. Widerrufsrecht

Da es sich bei der Erstattungsleistung um eine Dienstleistung handelt, deren Erfüllung mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt (Bestätigung der Auszahlung durch den Kunden gemäß Ziffer 3), erlischt das gesetzliche Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 4 BGB mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung, sofern der Kunde dieser vorzeitigen Erfüllung ausdrücklich zugestimmt hat.

9. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Verbraucher mit Wohnsitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat, bleiben zwingende verbraucherschützende Bestimmungen dieses Staates unberührt.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

Stand dieser AGB: Januar 2026